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Konventionelle Heilungsmethoden und/oder "Christus"?

Konventionelle Heilungsmethoden

 

"Offenbarungen" Gabriele Witteks zeigen eine weitgehend negative Einstellung zu konventioneller Medizin. So wird beispielsweise vor der Schädlichkeit von Medikamenten gewarnt:


"Auch jedes Medikament, das nicht aus der Natur gewonnen wird, ist schädlich. Schon eine halbe schmerzstillende Tablette tötet im Körper einige Zellen. (...)
Genuß von vielem Alkohol, Nikotin und Einnahme von Medikamenten (einerlei, ob sie gespritzt oder in Tablettenform verabreicht werden), verändert in unterschiedlicher Weise die Körperstruktur, denn jeder Körper reagiert anders.
Die Einnahme dieser Stoffe macht sich eines Tages unangenehm bemerkbar." (Heimholungswerk Jesu Christi, Offenbarung durch das Innere Wort aus dem geistigen Reich vom 3.2.80, S. 4f.)


Wo allerdings die Einnahme von Medikamenten unumgänglich ist, da sollten diese besser zuvor in eine höhere geistige "Schwingung" gebracht werden:


"Müssen chemische Medikamente eingenommen werden, da es ja in dieser Welt Krankheiten gibt, die nur durch solche Medikamente eingedämmt werden können oder kranke Organe, die nur auf  ein solches Präparat hin arbeiten, so sollten diese durch Gebetskraft magnetisiert werden. Jeder sollte sich überlegen, wieviel er einnehmen muß und von allem die geringste Menge nehmen.
Ob es ein chemisches Produkt ist oder ein Naturprodukt, beide können durch das Herzensgebet in höhere geistige Schwingung gebracht werden, da alles im Universum auf Schwingung beruht:
Lege das Medikament in die rechte Hand, öffne die linke Hand zum Kosmos und bitte um geistige Kraft." (Heimholungswerk Jesu Christi, Offenbarung durch das Innere Wort aus dem geistigen Reich vom 3.2.80, S. 5)


Eine ähnlich skeptische Bewertung gilt entsprechend auch für Impfungen:


"...Antibiotika und Impfungen. Dahinter steckt natürlich ein mangelndes Vertrauen zur Führung durch Gott. Es wird nicht akzeptiert, daß alles, was geschieht, uns zum Guten dient, wenn wir es annehmen, bejahen und dafür danken. (...)
Jeder sollte sich die Frage stellen, wie er bei einer eigenen schweren Erkrankung reagieren würde, ob mit dem Ruf nach der Chemie oder mit Vertrauen in sein Inneres und in Gott. (...)
Hier ist der zentrale Ansatzpunkt für diejenigen, die sich einer geistigen Heilkunde anvertrauen, um die Körperabwehr auf einen Stand zu bringen, daß Impfungen und Antibiotika unnötig sind." (Dr. Manfred Doepp, Impfen. Die Nachteile überwiegen, in: Der Christusstaat 10/1987, S. 12f.)


Aber auch alternative Heilmethoden bergen ihre Gefahren. So hat angeblich Christus selbst vor den Risiken der Akkupunktur gewarnt, verbunden mit einem Aufruf, sich ihm zuzuwenden:


"Oh erkennet, wenn die Nadel nicht die genaue Stelle trifft, wahrlich, wahrlich Ich sage euch, im selben Augenblick da dies geschieht, ziehen sich die Ätherkräfte, die Heilkräfte des Inneren Arztes und Heilers zurück. Dadurch erleidet die Seele einen Schock und kann sich noch mehr verpolen. (...)
Wahrlich, wahrlich Ich sage euch, diese falsche Behandlung kann in späteren Leben weit schlimmere Folgen nach sich ziehen. Deshalb wendet euch vertrauensvoll an Mich, denn Ich bin euch näher als Arme und Beine."  (Heimholungswerk Jesu Christi, Zweite Heiloffenbarung von Jesus Christus vom 28.1.81, S. 9f.)


Nach UL-Offenbarung läuft die Inanspruchnahme medizinischer Behandlung ganz besonders Gefahr, die in der Krankheit sich äußérnde Schuld einfach zu verdrängen, was sich letztendlich als wenig hilfreich erweisen soll:


"Auch sollten wir uns fragen: Ist die Gesundheit, die ich durch Medikamente erlange, im Sinne des Herrn? Oder habe ich durch meinen Eingenwillen, durch vorschnelle ärztliche Behandlung und durch Medikamente meine sich in den Körper ergießende Seelenschuld verdrängt, das heißt in die Seele zurückgewiesen?
Was verdrängt ist, ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Wenn nicht in diesem, dann in einem späteren Leben oder in den Seelenreichen wird diese Seelenschuld erneut wirksam werden." (Ewige Weisheiten und Heilmeditationen aus dem Geiste Gottes. Gegeben der Prophetin des Herrn (G.W.) durch das Innere Wort, 1. Aufl., ohne Ort 1981, S. 91)


So kann ganz grundsätzlich gesagt werden:


"Wir benötigen dann keine Medikamente, wenn wir in Übereinstimmung mit den geistigen Gesetzen leben, weil wir dann nicht krank werden." (Gabriele Wittek, Heilung durch den Geist ohne Medikamente und pflanzliche Stoffe, Würzburg o.J., S. 16)


Und der Arztbesuch erscheint konsequenterweise als sinnvolle Option vor allem für diejenigen, die es noch nicht zum rechten Glauben gebracht haben:


"Deshalb halte ich es für richtig, so lange einen Arzt zu konsultieren, bis man fähig ist, alles furchtlos anzunehmen, im festen Glauben und Vertrauen auf Den, der nur das Wohl seines Kindes im Auge hat." (Gabriele Wittek, Heilung durch den Geist ohne Medikamente und pflanzliche Stoffe, Würzburg o.J., S. 16)


"Wer noch nicht die Kräfte durch entsprechenden Glauben voll entwickeln kann, der sollte sich einer ärztlichen Behandlung unterziehen, jedoch nicht ohne vorhergehende Vorbereitung durch Gebet und Meditation." (Gabriele Wittek, Heilung durch den Geist ohne Medikamente und pflanzliche Stoffe, Würzburg o.J., S. 17)



 

Christus, der "innere Arzt und Heiler"


In konträrer Weise konventionellen Heilungsmethoden entgegengesetzt wird nun der "innere Arzt und Heiler". Der "innere Arzt" ist angeblich der beste Arzt, da es echte Heilung nur durch den Geist Gottes geben soll:


"Der innere Arzt und Heiler, das Gesetz des Herrn, die Ätherkraft, ist der beste Arzt. Er, der Ewige, weiß um unsere Krankheiten." (Ewige Weisheiten und Heilmeditationen aus dem Geiste Gottes. Gegeben der Prophetin des Herrn (G.W.) durch das Innere Wort, 1. Aufl., ohne Ort, 1981, S. 90)


"So ist eine tiefgreifende und bleibende Heilung nur über den Geist und durch den Geist möglich. Denn im Geist ist alle Kraft, alles Leben und alles Heil beschlossen." (Gabriele Wittek, Heilung durch den Geist ohne Medikamente und pflanzliche Stoffe, Würzburg o.J., S. 4)


Als "innerer Arzt und Heiler" hat sich angeblich Jesus Christus selbst offenbart:
 
"Ich, Jesus Christus, der Innere Arzt und Heiler, habe für euch Mein Leben geopfert..." (Heimholungswerk Jesu Christi, Zweite Heiloffenbarung von Jesus Christus vom 28.1.81, S. 1)


"Christus" ist es nun auch, der eindringlich appelliert, sich dem "inneren Arzt und Heiler" zuzuwenden und von seiner Arznei zu nehmen:


"Der Mensch also sucht Hilfe durch Tabletten, bei Menschen und beim Nachbar. Er versucht alles Mögliche um gesund zu werden. Die inneren heilenden Kräfte jedoch, die im Menschen selbst zu finden sind, wendet er nicht an. (...)
Oh Meine Lieben, glaubet, und es wird euch gegeben. Gehet hin und sündigt fortan nicht mehr. Wendet euch ab von den Lastern dieser Welt. Streift euere Vergangenheit ab, löst euch von dieser und lockert euer Unterbewußtsein. Erweckt euere Zellen für den Inneren Arzt, dann werdet ihr schon in dieser Stunde Meine heiligen Kräfte verspüren." (Heimholungswerk Jesu Christi, Zweite Heiloffenbarung von Jesus Christus vom 28.1.81, S. 7)


"Öffnet euch ganz für die heiligen Ströme des Inneren Arztes und Heilers. Licht aus meinem Lichte gebe Ich euch. Die Heilströme aus dem ewigen Bewußtsein des Geistes fließen in euere Seelen und in euere Zellen ein. Nehmt die heilige Gabe bewußt auf. Zweifelt nicht und empfanget, denn Ich sende euch Meinen heiligen und heilenden Strom." (Heimholungswerk Jesu Christi, Zweite Heiloffenbarung von Jesus Christus vom 28.1.81, S. 8)


Und "Christus" verheißt:


"Wer sich auf die inneren, wärmenden und liebenden Kräfte ausrichtet, wird auch genesen." (Heimholungswerk Jesu Christi, Zweite Heiloffenbarung von Jesus Christus vom 28.1.81, S. 9)