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Fragwürdige therapeutische Empfehlungen in der Sekte "Universelles Leben"

Fragwürdige EmpfehlungenSelbst für schwere Krankheiten kursieren in der Sekte "Universelles Leben" äußerst fragwürdige Empfehlungen, die angeblich alle aus dem Geist Gottes offenbart wurden:


"Bei Gehirntumoren und Geistesschwäche sollte der Mensch gerade in kühlen Tagen und bei großer Hitze eine Kopfbedeckung tragen. (...) Wesentlich ist auch, daß solchen Heilung-Suchenden viel Ruhe zuteil wird. Morgendliche Waldspaziergänge, besonders in sehr waldreicher Gegend, sind ebenfalls anzuraten, auch eine morgendliche Meditation, für die sich der Patient nach Osten ausrichtet". (Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 98. Hervorhebungen nicht im Original.)


"Heilung-Suchenden, die an einem Gehirntumor, an Epilepsie oder Gehirnschädigungen leiden, ist, wie bereits offenbart, anzuraten, die Ätherkräfte im sechsten Bewußtseinszentrum zu aktivieren. Über dieses Kräftepotential des Geistes werden auch die Gehirnzellen versorgt und die darin befindlichen Störfaktoren beseitigt. Diese Patienten sollten darüber hinaus auch die Magnetsröme, die im besonderen um die Mittagszeit intensiver fließen und erhöhte Kräfte abgeben, nicht außer auch lassen. (...) Für die Aufnahme der Erdmagnetströme sollte sich der Heilung-Suchende am besten auf dem Boden niederlegen, bei einem Gehirntumor oder einer anderen erheblichen Gehirnschädigung jedoch niemals ganz flach. Ebenso auch bei Epilepsie, wobei es hier ganz auf den Grad der Störung ankommt; auch bei schweren Augenleiden ist eventuell ein nicht zu starkes Kopfpolster anzuraten." (Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 99f. Hervorhebungen nicht im Original.)
 
"Geisteskranke, Epileptiker und Menschen mit Tumoren sollten sich dagegen auf Wasseradern legen, jedoch nur auf solche, die von Norden her fließen. (...) Menschen mit schlechter Verdauung greifen gedankenlos zu Medikamenten. Ihnen könnte oftmals das Verweilen auf bestimmten, unschädlichen Wasserkreuzungen dienlich sein. Solche segensreichen Kreuzungen befinden sich beispielsweise dort, wo ein Schwarm Mücken tanzt. (...) Auch an Stellen, an denen sich große Ameisenberge befinden, kreuzen sich gutartige Wasseradern. Dort entstehen sehr viele Dämpfe und Schwingungen von Ameisensäure. Diese beeinflussen positiv das Sonnengeflecht und tragen zur seelischen und körperlichen Aktivität bei. Sie beeinflussen auch heilbringend das Blutbild und stählen die Nerven. Dieses Vorgehen wäre auch bei Krebserkrankungen zu bejahen." (Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 96f. Hervorhebungen nicht im Original.)


"Bei einer Krebserkrankung, insbesondere bei Lungenkrebs, wäre ein Tee aus ganz jungem Tannensproß angezeigt, der noch den Morgentau und damit hohe Ätherkräfte trägt. Diesen Tannensproß setze 1-2 Stunden lang mit gutem, nicht kohlensäurehaltigem Mineralwasser an. Dann lasse ihn kurz aufkochen und trinke tagsüber 2-3 Tassen lauwarm, schluckweise, nicht gezuckert. Bei Krebserkrankungen können auch Moor- oder Lehmbäder Linderung und Heilung bringen." (Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 172. Hervorhebungen nicht im Original.)