Zurück   Sie befinden sich hier: Kritiker > Flugblatt, November 2003

Flugblatt, November 2003

Ein aus den Reihen des Universellen Lebens stammendes Flugblatt mit dem untenstehenden Text wurde am Abend des 3. November 2003 in etliche Briefkästen der Kirchengemeinden von Pfarrrer Michael Fragner eingeworfen.

Auf gerichtlichem Wege wurde beim zuständigen Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen Dieter Potzel, den Autor des Flugblattes erreicht.
Diese wurde vom Amtsgericht Gemünden mit Urteil vom 16. Dezember 2003 in vollem Umfang bestätigt.
Wie zu erwarten folgte als Reaktion bereits am 17. Dezember 2003 ein weiteres Flugblatt.
Dieter Potzel ging außerdem in die Berufung und scheiterte auch dort: Das Flugblatt sei in seiner Gesamtheit von der Absicht zur Diffamierung getragen, so das Landgericht Würzburg in seinem Beschluß vom 26. Juni 2004.

Hier der Text des Flugblattes vom 3. November 2003:


Pfarrer Fragner, der Briefträger der Lüge

Weniger für die Senioren der Gemeinde oder für die Jugend schlägt das Herz des evangelisch-lutherischen Pfarrers Fragner, sondern vor allem für die moderne Inquisition. Anstatt mehr Hausbesuche zu machen oder mehr für die Jugend zu tun, verschanzt er sich auf Kirchensteuerkosten hinter seinem Computer und bedient seine Internet-Kumpane ständig mit Verleumdungen und Lügen über die Urchristen im Universellen Leben. Diese haben sich nichts zuschulden kommen lassen - außer, dass sie aus der Kirche ausgestiegen sind. Und obwohl in seiner Gemeindearbeit sicher Wichtiges getan werden müsste, bereitet sich der Pfarrer mit Vorliebe auf Fernsehauftritte vor, bei denen er vor laufender Kamera anständige Menschen mit Schmutz bewirft, um diesen zu schaden, anstatt den Schmutz in seiner eigenen Kirche wegzukehren.

Einige Beispiele: "Evangelischer Pfarrer wegen Kindsmissbrauchs verurteilt", "Pfarrer schlägt zu", "Pfarrer erschleicht Staatszuschüsse", "Evangelischer Pfarrer wegen Drogenhandels verurteilt", "Pfarrer hatte Sex mit seinem Haustier" lauteten nur einige der Meldungen über Verbrechen und Vergehen evangelischer Amtsträger, die in letzter Zeit in der Presse zu lesen waren.

Da man solches bei den Urchristen vergeblich sucht, konstruiert Pfarrer Fragner Anschuldigungen, für die er sich schämen müsste, wenn er ein anständiger Mensch wäre. Weiterhin durchsucht er das Internet nach ähnlichem Schund und sendet diesen als "Briefträger der Lüge" per E-Mail an seine Kompagnons - darunter Politiker und kirchenhörige Journalisten, die ihm zu der Ehre verhelfen könnten, die er von den Kirchenmitgliedern seiner Gemeinden nicht bekommt. Denn was man in seiner früheren Gemeinde in Michelrieth von ihm dachte, schreibt er natürlich nicht im Internet. Und was er in seiner jetzigen Gemeinde alles vernachlässigt, weil er lieber Lügen und Verleumdungen über Andersgläubige verbreiten möchte, darüber schreibt er auch nicht. Wir lügen nicht, und wir halten sie auf dem Laufenden.

Wenn Sie sich jetzt schon näher informieren möchten, lesen Sie das spannende Buch: "Der Steinadler und sein Schwefelgeruch - Das neue Mittelalter - Die Verfolgung religiöser Minderheiten in der Geschichte. Die Verfolgung der Urchristen im Universellen Leben heute", 464 S., geb., mit zahlreichen Abbildungen - erhältlich für 22,50 € unter ISBN Nr. 3-9808322-3-6 in jeder Buchhandlung.

V.i.S.d.P.: Dieter Potzel, Journalist, von 1988-1992 ev.-luth. Pfarrer; Am Brechhaus 4, 97828 Michelrieth

Zurück   Nach oben