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Umstrittene Benjeshecke gerodet

MAIN-POST vom 26. Februar 2005

 

Landratsamt genehmigte die Aktion

 

HETTSTADT (RAIS) Die umstrittene Benjeshecke parallel zum Flurweg von Hettstadt nach Leinach ist gerodet. Am Mittwoch machten sich die Arbeiter der Gemeinde ans Werk, teilte Hettstadts Bürgermeister Eberhard Götz mit.

 

Mitarbeiter von Gut Greußenheim, das von Anhängern der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben (UL) bewirtschaftet wird, hatten die Hecke vor Jahren auf öffentlichem Grund angelegt. Die Gemeinde und der Verwalter des Hettstadter Hofes forderten in der Folge, dass die Hecke zurückgenommen wird. Nach Auskunft des Hettstadter Bürgermeisters gab es bei der Rodungsaktion lautstarke Proteste von Mitarbeitern des Hofgutes Greußenheim. Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen des Gutes versucht, die Rodung zu verhindern. Ein Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Würzburg hatte die Hecke zunächst als schützenswert eingestuft, doch der Jurist des Amtes entschied zuletzt anders. Er gab dem öffentlichen Wegenetz Vorrang. Daraufhin ließ die Gemeinde die Arbeiter anrücken.

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