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"Apokalypse weltweit"

MAIN-POST vom 26. Mai 2001

 

Die Abrechnung der Gabriele Wittek


HETTSTADT/GREUSSENHEIM (tito) Mit bisher noch nie da gewesener Offenheit hat Gabriele Wittek in der ersten Ausgabe des neuen UL-Journals "Das Friedensreich" (12/00) "Fehlentwicklungen" angesprochen, die sich nach dem Urteil der "Prophetin" in der vormaligen "Bundgemeinde Neues Jerusalem" vollzogen haben. Letztere galt jahrelang als erweiterter Führungszirkel. 

 

Wittek beklagt Umstände, die erklären, warum nicht alle "Christusbetriebe" den gewünschten Profit brachten. "Viele haben die Lehren und Hinweise an sich selbst nicht verwirklicht." Manche hätten sich als "Unchristen" erwiesen.  

 

Wittek verkündet Konsequenzen. Gott habe die Natur und die Tiere den Menschen weg genommen und in die Hände von Geistwesen und göttlichen Wesen der Natur (Saamlin) gelegt.  

 

Noch drohender äußert sich die "Posaune Gottes" in einer "Offenbarung" Ende Februar. "Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren." Würden die Menschen diese Warnung abermals "dem Wind übergeben", folgten unausweichlich weltweite Katastrophen, die Hunderttausende hinweg raffen würden. "Die weltweite Apokalypse ist im Gange."  

 

Schuldzuweisungen und Endzeit-Szenarien dürften den ohnehin beachtlichen Druck auf die UL-Anhänger weiter erhöhen. Ein Aussteiger aus dem UL, der nicht genannt werden will, sieht weitere Veränderungen bei den "Christusbetrieben" voraus. Was nicht profitabel sei, werde "den Bach runter gehen."

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